Zweimal ist kein Zufall – Mein gewagtes Experiment im Schuhladen
Okay, ich muss das aufschreiben, bevor der Wein wirkt und ich mir einrede, dass das heute gar nicht so schlimm war. Wobei… “schlimm” ist das falsche Wort. Es war… erleuchtend.
Ich sitze hier auf der Couch, die verdammte Strumpfhose liegt schon in der Wäsche, und ich schwanke im Minutentakt zwischen „Du bist so eine Schlampe, Janine“ und einem sehr zufriedenen, fast arroganten Grinsen.
Es geht wieder um das Seamless-Thema. Diese sündhaft teuren Dinger ohne Zwickel und Nähte. Ich hatte heute Vormittag diese Unruhe. Ihr kennt das, wenn der Kopf nach Dopamin schreit? Ich wollte raus, aber nicht als die vernünftige HR-Tante.
Das Setup
Ich hab mich für das “Bad Girl”-Outfit entschieden. Mein neuer bordeauxroter Kunstleder-Minirock. Der ist kurz, steif wie ein Brett und sitzt verdammt knackig. Dazu ein schwarzes Top und meine derben schwarzen Biker-Boots.
Und drunter: Die schwarze Seamless. Ohne Slip. Natürlich.
Beim Anziehen war ich noch ganz rational. Es fühlte sich einfach nur… frei an. Ein bisschen riskant, ja, aber ich war nicht großartig erregt. Es war eher dieses kühle Gefühl von: “Ich habe ein Geheimnis.”
Der Schuh-Laden: Der erste “Unfall”
Ich bin in diesen großen Store in der City. Samstagmittag, ziemlich voll.
Mir fiel ein, dass wir nächsten Monat diese große Firmenveranstaltung haben. Ich brauche dafür noch seriöse Schuhe.
Ich griff mir ein paar klassische schwarze Pumps, ca. 10cm Absatz, mit einem feinen Fesselriemchen. Perfekt zum Hosenanzug – oder als Stilbruch zu meinem Leder-Outfit.
Ich steuerte eine Sitzbank an. Mir gegenüber saß ein Typ. Ganz normal, Jeans, Hemd, wartet wohl. Er guckt kurz, checkt den kurzen roten Rock, die schwarzen Strümpfe.
Ich musste aus den klobigen Biker-Boots raus. Die Dinger sind starr, man muss ziehen.
Ich beugte mich vor, um den Stiefel von der Ferse zu streifen.
Und da lernte ich die Physik meines neuen Rocks kennen. Kunstleder fällt nicht weich. Es schiebt sich als starre Röhre nach oben, sobald man die Hüfte beugt.
Ich spürte den Luftzug. Ich guckte runter. Der Rock war hochgerutscht.
Für eine Sekunde hatte der Typ freien Blick auf das halb-transparente schwarze Nylon zwischen meinen Beinen. Auf alles.
Ich riss die Beine zusammen, zog den Rock panisch runter und wurde knallrot. Ich habe mich nicht getraut, ihn anzusehen. Ich war so unfassbar beschämt. Ein klassischer “Ups”-Moment, bei dem man im Boden versinken will.
Das Zwischenspiel
Ich schlüpfte hastig in die Pumps, um die Situation zu überspielen.
Ich stand auf und ging zum Spiegel. Und wow… der Anblick war unerwartet heiß. Diese strengen “Büro-Schuhe” sahen zu dem kurzen, verruchten Lederrock und den schwarzen Beinen irgendwie verdammt cool aus.
Aber ich spürte seinen Blick im Rücken. Er wusste es jetzt. Er hatte es beim Ausziehen gesehen. Er wusste, dass ich keine Wäsche trage.
Ich ging ein paar Schritte, tat so, als würde ich den Sitz der Schuhe prüfen, aber eigentlich genoss ich plötzlich dieses Prickeln. Die Scham verflog langsam und machte Platz für etwas anderes.
Der zweite Blick: Das Fenster zur Lust
Dann kam der Rückbau. Pumps aus (leider zu teuer), Boots wieder an.
Ich setzte mich wieder auf die Bank. Der Typ saß immer noch da. Er hatte das Handy weggelegt. Er wartete. Er wusste, was jetzt kommt. Ich musste die Boots wieder anziehen.
Ich zögerte kurz. Ich wusste: Wenn ich mich jetzt wieder vorbeuge, passiert genau dasselbe wie vorhin. Der Rock ist steif. Er wird wieder hochrutschen.
Aber dann schoss mir ein Gedanke durch den Kopf, glasklar und beruhigend: Wir sind hier sicher.
Zum einen, weil es ein öffentlicher Raum war – er konnte mir nichts tun, mich nicht anfassen, ohne einen Skandal auszulösen. Das schützte mich.
Zum anderen – und das ist wichtig, bevor ihr mich jetzt für komplett verantwortungslos haltet: Niemand sonst konnte etwas sehen.
Wir saßen in einer recht abgelegenen Nische des Ladens, halb verdeckt von einem hohen Regal mit Winterstiefeln. Die Familien und Mütter mit ihren Kindern waren weiter vorne im Gang oder an der Kasse beschäftigt und sowieso total abgelenkt. Außerdem war es reine Geometrie: Nur er, der mir direkt auf der niedrigen Bank gegenübersaß, hatte diesen tiefen Einblickswinkel. Für jeden anderen, der zufällig vorbeigelaufen wäre, sah ich einfach nur aus wie eine Frau, die sich konzentriert den Stiefel zumacht. Der Rock verdeckte von oben alles. Es war unser privater kleiner Tunnelblick.
Diese Sicherheit war wie ein Freifahrtschein.
Ich schaute ihn kurz an. Er leckte sich über die Lippen.
Und dann traf ich eine Entscheidung.
Ich stellte den Fuß auf. Ich beugte mich langsam vor.
Ich wehrte mich nicht gegen den Rock. Ich ließ es zu.
Das bordeauxrote Kunstleder schob sich hoch. Zentimeter für Zentimeter.
Ich spürte die kühle Luft an meiner nackten Haut, viel intensiver als beim ersten Mal. Ich spreizte die Beine minimal – gerade so viel, wie nötig war, um den Reißverschluss zu schließen. Oder vielleicht auch einen Millimeter mehr.
Durch dieses leichte Spreizen spannte sich das starre Material über meinen Oberschenkeln extrem. Der Saum bildete buchstäblich ein starres, offenes Fenster. Ein bordeauxroter Rahmen, der exklusiv für ihn den Blick auf meine Pussy vollkommen freigab.
Ich hielt inne. Ich dachte mir nur ganz pragmatisch: „Mein Gott, in der Sauna glotzen die Typen doch auch heimlich, wenn sie denken, keiner merkt es. Warum also nicht hier?“
Ich ließ ihn gucken. Bewusst.
Eins. Zwei. Drei. Vier. Fünf.
Gute fünf Sekunden lang präsentierte ich ihm das glänzende, schwarze Nylon, das meine Lippen umschloss.
Und genau in dem Moment, als ich es absichtlich geschehen ließ, passierte es: Wusch.
Es war wie ein Schlag in den Unterleib. Ich wurde innerhalb von einer Sekunde so nass, dass ich dachte, ich laufe aus. Nicht aus Scham wie beim ersten Mal, sondern aus purer, exhibitionistischer Lust.
Die Ankunft der Partnerin & Die Motten und das Licht
Ich hatte den Rock gerade glattgezogen und richtete mich auf – mein Herz hämmerte wie wild und ich spürte, wie der Stoff jetzt feucht an mir klebte – da tauchte sie auf.
Seine Freundin.
Sie kam mit einem Schuhkarton in der Hand um das Regal gebogen. Und natürlich… sie sah genau so aus, wie ich früher rumgelaufen bin. Jeans (schlecht sitzend), irgendein Funktions-Shirt und Sneaker. Typ “praktisch und gemütlich”. Total bieder.
Sie blieb stehen, guckte ihren Typen an, der immer noch völlig benebelt zu mir rüberstarrte, und dann guckte sie mich an.
Ich stand da in meinem bordeauxroten Leder-Mini, den Biker-Boots und den Nylons, das Gesicht gerötet, aber mit einem triumphierenden Funkeln in den Augen.
Sie hat sofort geschaltet. Wie Frauen eben so sind. Sie hat natürlich nicht geahnt, dass ich ihm gerade freiwillig meine Pussy durch ein “Rock-Fenster” gezeigt habe. Sie dachte sicher, er versucht nur, mir gierig unter den Rock zu gucken.
Sie verdrehte genervt die Augen, boxte ihn leicht gegen die Schulter und zischte: “Kommst du jetzt mal? Oder willst du noch länger glotzen?”
Er zuckte zusammen, guckte schuldbewusst zu Boden und trottete ihr hinterher.
Ich musste mir ein Lachen verbeißen. Aber mal ehrlich: Kann man es ihm verübeln? Es hat sich mal wieder bestätigt: Beine in feinen Nylonstrümpfen ziehen Männer einfach magisch an, wie die Motten das Licht.
Vielleicht liegt es daran, dass sie im Alltag fast nur noch Frauen in Jeans sehen. Überall dieser Denim-Einheitsbrei, formlose Hosen, Sneaker. Da ist der Anblick von glänzendem Nylon und einem Rock wohl wie ein Schock für das männliche Gehirn – oder wie Wasser in der Wüste. Wie auch immer – es funktioniert. Und heute hat er definitiv mehr gesehen, als nur ein hübsches Bein.
Vielleicht bin ich doch verkorkster, als ich dachte. Aber irgendwie tun mir Frauen in Jeans und Sneakern gerade ein bisschen leid. Sie wissen gar nicht, was für ein Nervenkitzel ihnen entgeht.
Küsse,
Janine (die ihre “Arbeitsschuhe” jetzt wohl online bestellen muss…)